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Pressemitteilungen der Stadt Ballenstedt

 

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Technische Probleme in der Stadtverwaltung Ballenstedt - 29.03.2018

Leider konnten wir in den vergangenen Tagen nicht wie gewohnt unser Serviceangebot für die Bürgerinnen und Bürger vorhalten, was wir außerordentlich bedauern. Grund sind massive technische Probleme, unter anderem ist der Server ausgefallen und E-Mails können weder  zugestellt noch empfangen werden. Wir arbeiten daran, schnellstmöglich die technischen Probleme zu beseitigen.

Die Reparaturarbeiten werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Außerdem ist es außerordentlich wichtig, die Ursache für die technischen Probleme zu ermitteln.

Folgende Veränderung bringt dies mit sich:

Einwohnermeldeamt

In Angelegenheiten des Einwohnermeldeamtes wenden Sie sich bitte an die Stadt Quedlinburg – Einwohnermeldeamt (Markt 1 / Grünhagenhaus), vorzugsweise dienstags von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr.

 

Standesamt

Das Standesamt ist von den Problemen nicht betroffen und kann wie gewohnt arbeiten.

 

Kindertagesstätten und Horte

Die erteilten SEPA-Lastschriften für die Kita- und Hortgebühren können nicht wie bisher eingezogen werden. Die Eltern werden daher gebeten, diese ab dem Monat April bis auf Widerruf selbst zu überweisen. Die genauen Kontodaten lauten:

 

Harzsparkasse BIC NOLADE21HRZ                   IBAN DE21 8105 2000 0352 0030 06
Harzer Volksbank eG          BICGENODEF1QLB IBAN DE52 8006 3508 2300 8288 00


Bitte die Aushänge in den Einrichtungen beachten.

 

Neue E-Mailadressen

Vorübergehend sind wir unter folgenden E-Mails erreichbar:

     stadt-ballenstedt@ballenstedt.de

     BAL-Finanzen@ballenstedt.de

     BAL-Bauverwaltungsamt@ballenstedt.de

     BAL-Ordnungsamt@ballenstedt.de

     BAL-Buergerservice@ballenstedt.de

 

Wir danken für Ihr Verständnis.

Ihre Stadtverwaltung

 

 29.03.2018 - Technische Störung in der Stadtverwaltung Ballenstedt 

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Gebühren für die Letzte Ruhestätte werden angepasst - 08.03.2018

Pressemitteilung der Stadt Ballenstedt

 

Friedhofsatzung der Stadt Ballenstedt überarbeitet. Stadtrat nimmt Kostenspirale kritisch unter die Lupe und stimmt einer Erhöhung zu. Die stetige Erhöhung von Friedhofsgebühren ist einer Studie zufolge in vielen Städten und Gemeinden unerlässlich. Deutschlandweit sind die Orte gezwungen, die Preisschraube kräftig anzuziehen. Erhöhungen um die 100 Prozent sind keine Seltenheit. Das hat auch der Stadtrat der Stadt Ballenstedt erkannt und nimmt die Kostenspirale kritisch unter die Lupe. Auch in Ballenstedt müssen Angehörige mit erhöhten Gebühren rechnen.

 

Kommunalaufsicht macht Druck

„Alle drei Jahre muss neu kalkuliert werden, die Ballenstedter Satzung besteht seit 2011. Deshalb ist eine Kostenanalyse unabdingbar. Die vorgelegten Ergebnisse beruhen auf der Preisentwicklung bei Erd- und Urnenwahlgräbern“, sagt Bürgermeister Michael Knoppik. „Wir sind durch die Kommunalaufsicht angehalten, unsere Friedhöfe möglichst kostendeckend zu betreiben, auch wenn dies persönlich nicht meine Meinung ist.“ „Die Tendenz ist unübersehbar und tendiert zu kleineren und günstigeren Gräbern. Teure Erdbestattungen werden weniger nachgefragt. Ein Urnengrab kostet in der Regel deutlich weniger als ein Sarggrab. Auch der anschließende Aufwand für die Grabpflege ist wesentlich geringer“, erklärt Tina Ludwig von Städtischen Bauamt. Obwohl Gerhard Oertel (CDU) gegen „einen Friedhof, der sich rechnen soll“ ist, wirbt er für die Zustimmung des Stadtrates, da sonst eine Ersatzvornahme seitens der Kommunalaufsicht die Folge sein könnte.

Preisanstieg gerechtfertigt

„Die kalkulierte Gebühr beinhaltet neben dem Erwerb der Grabstätte auch deren Beräumung. Viele Leistungen erbringen jetzt die Bestatter, deshalb wurde die Satzung auch hier der neuen Sachlage angepasst“, ergänzt Franziska Roewer, die gemeinsam mit Tina Ludwig die Vorlage erarbeitet hat. „Die veränderte Situation auf den Friedhöfen der Stadt Ballenstedt hat zur Folge, dass an der Gebührenschraube gedreht werden muss“, so Roewer.

Friedhöfe in den Ortsteilen sind jetzt Teil der Satzung

Jürgen Rössling (Bürgerbündnis Rieder) kritisiert insbesondere die Gebührenerhöhung im Ortsteil Rieder, der mit einem Antrag an den Stadtrat einhergeht. Im Namen der Bürger von Rieder ist er nicht gegen einen Anstieg der Gebühren, jedoch solle dieser angemessener gestaltet werden. Der Antrag wird abgelehnt, auch deswegen, weil seit 2005 nicht neu kalkuliert wurde. Die Ruhezeiten werden vereinheitlicht - 25 Jahre betragen sie bei einem Erd-, 10 Jahre bei einem Kinder- und 20 Jahre bei einem Urnengrab. Freitags und samstags sind jetzt Bestattungen ohne Antrag möglich.

Kulturhistorische Bedeutung

Karl-Heinz Meyer (Die Linke) weist auf die geschichtliche Bedeutung von Gräbern auf den Friedhöfen hin und fordert deren Bestand. Gerade auf den Friedhöfen werde die Geschichte einer Stadt sichtbar. Oft sind dort Gräber von Personen zu finden, die zu Lebzeiten künstlerische, kulturelle, wirtschaftliche oder sportliche Verdienste erworben haben. Auch Mitglieder des Herzogshauses Anhalt sind auf dem Ballenstedter Friedhof bestattet.

 

Die Satzung tritt mit ihrer Veröffentlichung im März in Kraft.

Pressestelle – Stadt Ballenstedt Tel. 039483 96726

 08.03.2018 - Gebühren für Letzte Ruhestätte werden angepasst