Ballenstedt Hügel
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Stellen Sie sich vor, Ihre Stadt
ist wunderbar und Sie sind schuld daran!

Was braucht eine Stadt wie die unsere, um in der Zukunft zu bestehen? 

Die Antwort auf diese Frage ist eigentlich ganz einfach: Freude am Tun, Gleichgesinnte, mutige Ideen, kreative Unerschrockenheit, eine intakte Natur, ein funktionierendes Miteinander – und die wichtigste Zutat: Ballenstedterinnen und Ballenstedter, die ihre Stadt lieben und sich für sie engagieren wollen.

Vor knapp einem Jahr haben sechs junge Frauen aus Ballenstedt – mit dem Herz am rechten Fleck – eine Initiative auf den Weg gebracht, die die Stadt ein Stück weit verändern könnte. Die Idee, die dahintersteckt, ist nicht ganz einfach zu beschreiben, aber im Wesentlichen geht es einmal mehr darum, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen – und in unserer Stadt einen Ort zu schaffen, der Raum lässt für das Miteinander von Generationen, für Talente und Individualität, für Zukunft und Träume, für Verlässlichkeit und vieles mehr, was ein zufriedenes Leben im Gleichklang von Natur, Wirtschaft und Gesellschaft zulässt. Einen Ort schaffen, der eine ganz implizite Wirkungskraft besitzt – auf diesen einfachen Nenner lässt sich der Traum von Nicole Müller, Susanne Pels, Anneke Richter, Annchristin Hillert, Nancy Ziegenhorn und Mandy Dümmler bringen. Einen Ort, an dem sich die Idee von Heimat hören, fühlen und begreifen lässt. Nicole Müller: »Mit unserem gemeinnützigen Verein heimatBEWEGEN möchten wir den gesellschaftlichen Herausforderungen des demographischen Wandels begegnen. Wir wollen Beschäftigung, Bildung, Inklusion und das Miteinander der Generationen in unserer Stadt ermöglichen und leben. Wir wollen nachhaltige Antworten auf die ökologischen Fragen unserer Zeit. Und wir wollen allen, die Raum für die Umsetzung ihrer Ideen und Träume suchen, eine Heimat geben.« Für ihren Traum hat das Team inzwischen ein Zuhause gefunden: Das ehemalige Gut Ziegenberg, bei den Ballenstedtern besser bekannt als Happischer Hof oder Burgschenke. Noch ist es ein verwunschener Ort, gefangen zwischen Vergangenheit und Zukunft. In den nächsten Jahren finden unter dem Dach des Hofes – den wir heimatHOF nennen wollen – etliche Teilprojekte ein Zuhause, zuerst die heimatHERBERGE und das heimatLABOR. Die Herberge ist als Bed & Breakfast-Angebot und Cafè gedacht und soll sich zu einem gastfreundlichen Anlaufpunkt für Radfahrer oder Wanderer oder Schülergruppen oder Künstler oder Freizeitsportler oder Freundeskreise oder, Ballenstedt, 17. November 2017 oder entwickeln. Das heimatLABOR lädt jedermann ein zum gemeinsamen Nachdenken, Gestalten und Handeln. Frei. Ohne Reglementierung. Ohne staatliche Beeinflussung. Ein Innovationsraum. Eine partizipative Ideenschmiede. Eine Wissenswerkstatt. Das heimatWERK lädt ein zum Mitmachen, Anleiten, Weitergeben und bietet Platz für die handwerkliche und künstlerische Entfaltung – egal in welchem Lebensalter. Das heimatKONTOR ist ein Anlaufpunkt für alle, die gern wissen, woher die Dinge kommen, die sie kaufen. Egal, ob Selbstgemaches, Selbstgekochtes, Selbstgebackenes – die Produkte, die hier verkauft werden, sind umweltverträglich produziert und verpackt und schmecken oder riechen nach Heimat. Das heimatQUARTIER setzt auf die Idee des generationsübergreifenden Miteinanders und ermöglicht den Menschen – in unterschiedlichen Lebenslagen und in jeglichem Alter – selbstbestimmtes Wohnen. Der heimatRAUM ist getragen vom Glauben an die Kraft der Kreativität der Gemeinschaft. Hier findet sich Raum für gemeinschaftliches Arbeiten und Reflektieren, begleitet von Vorträgen, Workshops, Trainings, Kursen zur Entwicklung des Einzelnen und von Gruppen.

Wie das immer so ist, allein mit dem Herzen am rechten Fleck lässt sich eine so fantastische Idee nicht realisieren. Unabhängigkeit und Selbstbestimmung, alternative Formen des Wirtschaftens und Konsumierens haben ihren Preis. 250 000 Euro-Förderung hat das Land Sachsen-Anhalt den heimat-HOF-Initiatorinnen in Aussicht gestellt. Das Programm heißt LEADER und ist ein Maßnahmenprogramm zur Förderung bürgerlichen Engagements der Europäischen Union. Das Geld soll in die Sanierung der Gebäude fließen. Bevor die Mittel ausgezahlt werden, müssen die engagierten StadtentwicklerInnen allerdings ein ehrgeiziges Ziel erreichen und bis zum 24.01.2018 50.000 Euro Eigenmittel aufbringen.


Also wenn Sie das Anliegen des heimatTEAMs überzeugend finden und fördern wollen, dann können Sie uns auf unserem Weg unterstützen und zum Aufbau des heimatHOFs beitragen. Mit guten Einfällen, mit tatkräftigen Händen, und ja auch mit Geld. Vielleicht nicht Ihre erste Idee, aber mit Sicherheit die beste!


Am 13. Januar 2018 von 15 bis 18 Uhr laden wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Vereine und Organisationen zum »Hofetag« ein, wo sich jeder sein eigenes Bild machen und über das Projekt informieren kann. Es gibt selbstgemachte Leckereien und warme Getränke, ein wärmendes Feuer und gute Gespräche.


Wo: Hoftag, heimatHOF Gut Ziegenberg, Burgstraße 15, 06493 Ballenstedt
Wann: 13. Januar 2018, 15 bis 18 Uhr
Weitere Informationen unter www.heimatbewegen.de
Autorin: Birgit Mangelsdorf, Vereinsmitglied
Foto: Jana Dünnhaupt, www.janadünnhaupt.de

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Kontakt:

HEIMATBEWEGEN E.V.
Wolterstorfstraße 7
06493 Ballenstedt
T. +49 039483 53886
M. info@heimatbewegen.de
www.heimatbewegen.de

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